UX/UI

Ruhepunkt

In diesem Projekt geht es um die Entwicklung eines App-Konzepts, das Menschen mit unterschiedlicher Reizempfindlichkeit (Autismus- und ADHS-Spektrum) dabei unterstützt, ruhigere und angenehmere Orte in ihrer Umgebung zu finden, um sensorische Überforderung im Alltag zu reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Dieses Projekt entstand als Abschlussprojekt meiner UX/UI-Weiterbildung bei neue fische gemeinsam mit zwei weiteren UX/UI-Designerinnen, Hanna und Maria.

Rolle:

UX Research

Konzeption

UI Design

Prototyping

Methoden:

Interviews

Survey (n=87)

Journey Mapping

Usability Tests

Tools:

Figma/Figjam

Perplexity

Excalidraw

Google Forms/Sheets

Projektdauer:

5 Wochen

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

Problem

Wir haben uns auf unsichtbare Barrieren im Alltag konzentriert: Reize wie Lärm, Licht oder Menschenmengen, die besonders für neurodivergente Menschen belastend sind. In Deutschland betrifft das rund 15–20 % der Bevölkerung. Und wenn wir an ständige Erreichbarkeit und den Informationsfluss denken, merken wir: Reizüberflutung ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein Problem, das uns alle trifft.

Neurotypisch

80–85%

Neurodivergent

15–20%

Lösung

Mit "Ruhepunkt" haben wir eine App entwickelt, die neurodivergente Anforderungen systematisch in Design und Interaktion übersetzt: durch reduzierte visuelle Reize, klare Orientierung und individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Grundlage dafür bilden qualitative und quantitative Nutzerforschung sowie ein speziell entwickeltes Neurodiversity-Designsystem.

Zentrale Research insights

Unsere Research-Phase bestand aus Interviews, Expertinnen-Gesprächen aus den Bereichen Inklusionsbeauftragung und Heilpädagogik für das Spektrum Autismus sowie einer quantitativen Umfrage mit 87 Teilnehmenden. Daraus ergaben sich u. a. folgende Kern-Erkenntnisse:

Nutzer wünschen Vorhersehbarkeit und Planbarkeit

Individuelle Anpassbarkeit (z. B. Filter, Reizlevel, Kontraste) ist entscheidend für Nutzbarkeit

Menschen mit Reizsensibilität werden besonders in öffentlichen Räumen häufig ausgeschlossen

Viele haben Schwierigkeiten, ihre Bedürfnisse direkt zu kommunizieren

Rückzug ist die häufigste Bewältigungsstrategie

Wie wichtig ist dir, vorab Infos über neue Orte zu haben?

Wie teilst du anderen dein Befinden am liebsten mit?

Übersetzung von Research in Designprinzipien

Die Designprinzipien leiten sich direkt aus den Bedürfnissen der Nutzer und aus dem offiziellen Neurodiversity Design System ab. Der Tone of Voice ist freundlich, sachlich und direkt, immer mit Wahlfreiheit für die Nutzer und ohne Ironie oder doppelte Bedeutungen, da es Menschen aus dem Spektrum schwer fällt, emotionale Zwischentöne zu erkennen oder sie neurotypisch zu deuten.

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Wireframing

Die App wurde als klickbarer Prototyp umgesetzt. Das Reizdiagramm verdeutlicht unsere iterative Entwicklung von Low- über Mid- zu High-Fidelity-Wireframes: Schritt für Schritt übersetzten wir komplexe, zeitabhängige Reizinformationen in eine zunehmend strukturierte und übersichtliche Darstellung.

Umsetzung & Interface-Design

Die zentralen Funktionen sind:

Übersichtliche Startansicht mit klar priorisierten Inhalten

Onboarding zur Anpassung an individuelle Wahrnehmungsbedürfnisse

Detailansichten mit klar strukturierten Informationen zu Reizfaktoren

Konsistentes Neurodiversity-Designsystem zur langfristigen Skalierbarkeit

Testing & Iteration

Der Prototyp wurde in moderierten Usability-Tests mit zwei Nutzerinnen evaluiert – einer stark reizsensiblen, neurodivergenten und einer reizsensiblen, introvertierten Person. Auf Basis des Feedbacks nahmen wir u. a. Anpassungen in der Ortsansicht vor. Die als bevormundend empfundenen Badges wurden ersetzt: Das Diagramm zeigt jetzt die Reizintensität des Ortes über den Tag, sodass Nutzer die Informationen selbstbestimmter filtern können.

Weitere Anpassungen betrafen:

fakten- statt gefühlsbasiertes Wording

erklärende Visualisierungen zur Transparenz

klare Trennung zwischen Daten und Bewertung

FIRST DESIGN

REVISED DESIGN

Ergebnisse und learnings

Research-basierte Entscheidungen führten zu messbar besserer Verständlichkeit der Interfaces.

Neurodiversity-Design erfordert flexible Systeme statt starrer UI-Muster.

Frühzeitiges Testing half, Annahmen zu validieren und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Iterationen führten zu einer deutlich höheren Verständlichkeit und Akzeptanz der Darstellung

Der wertvollste Teil dieses Projekts war die Zusammenarbeit selbst. Ein großes Dankeschön an neue fische für die Schaffung des Rahmens und an meine Teamkolleginnen Maria und Hanna. Wir haben uns perfekt ergänzt und sehr viel voneinander gelernt. Dieses Abschlussprojekt hat uns gezeigt, wie wichtig Inklusivität, Transparenz und Sensibilität – sowohl in Sprache als auch im Design – sind und wie kraftvoll es sein kann, Herausforderungen im Team anzugehen.

UX/UI

Ruhepunkt

In diesem Projekt geht es um die Entwicklung eines App-Konzepts, das Menschen mit unterschiedlicher Reizempfindlichkeit (Autismus- und ADHS-Spektrum) dabei unterstützt, ruhigere und angenehmere Orte in ihrer Umgebung zu finden, um sensorische Überforderung im Alltag zu reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Dieses Projekt entstand als Abschlussprojekt meiner UX/UI-Weiterbildung bei neue fische gemeinsam mit zwei weiteren UX/UI-Designerinnen, Hanna und Maria.

Rolle:

UX Research

Konzeption

UI Design

Prototyping

Methoden:

Interviews

Survey (n=87)

Journey Mapping

Usability Tests

Tools:

Figma/Figjam

Perplexity

Excalidraw

Google Forms/Sheets

Projektdauer:

5 Wochen

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

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Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

Problem

Wir haben uns auf unsichtbare Barrieren im Alltag konzentriert: Reize wie Lärm, Licht oder Menschenmengen, die besonders für neurodivergente Menschen belastend sind. In Deutschland betrifft das rund 15–20 % der Bevölkerung. Und wenn wir an ständige Erreichbarkeit und den Informationsfluss denken, merken wir: Reizüberflutung ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein Problem, das uns alle trifft.

Neurotypisch

80–85%

Neurodivergent

15–20%

Lösung

Mit "Ruhepunkt" haben wir eine App entwickelt, die neurodivergente Anforderungen systematisch in Design und Interaktion übersetzt: durch reduzierte visuelle Reize, klare Orientierung und individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Grundlage dafür bilden qualitative und quantitative Nutzerforschung sowie ein speziell entwickeltes Neurodiversity-Designsystem.

Zentrale Research insights

Unsere Research-Phase bestand aus Interviews, Expertinnen-Gesprächen aus den Bereichen Inklusionsbeauftragung und Heilpädagogik für das Spektrum Autismus sowie einer quantitativen Umfrage mit 87 Teilnehmenden. Daraus ergaben sich u. a. folgende Kern-Erkenntnisse:

Nutzer wünschen Vorhersehbarkeit und Planbarkeit

Individuelle Anpassbarkeit (z. B. Filter, Reizlevel, Kontraste) ist entscheidend für Nutzbarkeit

Menschen mit Reizsensibilität werden besonders in öffentlichen Räumen häufig ausgeschlossen

Viele haben Schwierigkeiten, ihre Bedürfnisse direkt zu kommunizieren

Rückzug ist die häufigste Bewältigungsstrategie

Wie wichtig ist dir, vorab Infos über neue Orte zu haben?

Wie teilst du anderen dein Befinden am liebsten mit?

Übersetzung von Research in Designprinzipien

Die Designprinzipien leiten sich direkt aus den Bedürfnissen der Nutzer und aus dem offiziellen Neurodiversity Design System ab. Der Tone of Voice ist freundlich, sachlich und direkt, immer mit Wahlfreiheit für die Nutzer und ohne Ironie oder doppelte Bedeutungen, da es Menschen aus dem Spektrum schwer fällt, emotionale Zwischentöne zu erkennen oder sie neurotypisch zu deuten.

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Wireframing

Die App wurde als klickbarer Prototyp umgesetzt. Das Reizdiagramm verdeutlicht unsere iterative Entwicklung von Low- über Mid- zu High-Fidelity-Wireframes: Schritt für Schritt übersetzten wir komplexe, zeitabhängige Reizinformationen in eine zunehmend strukturierte und übersichtliche Darstellung.

Umsetzung & Interface-Design

Die zentralen Funktionen sind:

Übersichtliche Startansicht mit klar priorisierten Inhalten

Onboarding zur Anpassung an individuelle Wahrnehmungsbedürfnisse

Detailansichten mit klar strukturierten Informationen zu Reizfaktoren

Konsistentes Neurodiversity-Designsystem zur langfristigen Skalierbarkeit

Testing & Iteration

Der Prototyp wurde in moderierten Usability-Tests mit zwei Nutzerinnen evaluiert – einer stark reizsensiblen, neurodivergenten und einer reizsensiblen, introvertierten Person. Auf Basis des Feedbacks nahmen wir u. a. Anpassungen in der Ortsansicht vor. Die als bevormundend empfundenen Badges wurden ersetzt: Das Diagramm zeigt jetzt die Reizintensität des Ortes über den Tag, sodass Nutzer die Informationen selbstbestimmter filtern können.

Weitere Anpassungen betrafen:

fakten- statt gefühlsbasiertes Wording

erklärende Visualisierungen zur Transparenz

klare Trennung zwischen Daten und Bewertung

FIRST DESIGN

REVISED DESIGN

Ergebnisse und learnings

Research-basierte Entscheidungen führten zu messbar besserer Verständlichkeit der Interfaces.

Neurodiversity-Design erfordert flexible Systeme statt starrer UI-Muster.

Frühzeitiges Testing half, Annahmen zu validieren und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Iterationen führten zu einer deutlich höheren Verständlichkeit und Akzeptanz der Darstellung

Der wertvollste Teil dieses Projekts war die Zusammenarbeit selbst. Ein großes Dankeschön an neue fische für die Schaffung des Rahmens und an meine Teamkolleginnen Maria und Hanna. Wir haben uns perfekt ergänzt und sehr viel voneinander gelernt. Dieses Abschlussprojekt hat uns gezeigt, wie wichtig Inklusivität, Transparenz und Sensibilität – sowohl in Sprache als auch im Design – sind und wie kraftvoll es sein kann, Herausforderungen im Team anzugehen.

UX/UI

Ruhepunkt

In diesem Projekt geht es um die Entwicklung eines App-Konzepts, das Menschen mit unterschiedlicher Reizempfindlichkeit (Autismus- und ADHS-Spektrum) dabei unterstützt, ruhigere und angenehmere Orte in ihrer Umgebung zu finden, um sensorische Überforderung im Alltag zu reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Dieses Projekt entstand als Abschlussprojekt meiner UX/UI-Weiterbildung bei neue fische gemeinsam mit zwei weiteren UX/UI-Designerinnen, Hanna und Maria.

Rolle:

UX Research

Konzeption

UI Design

Prototyping

Methoden:

Interviews

Survey (n=87)

Journey Mapping

Usability Tests

Tools:

Figma/Figjam

Perplexity

Excalidraw

Google Forms/Sheets

Projektdauer:

5 Wochen

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

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Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

woman in white shirt sitting on chair

Ruhepunkt

Eine digitale Unterstützung für neurodivergente Menschen zum Finden von inklusiven und reizärmeren Orten.

Problem

Wir haben uns auf unsichtbare Barrieren im Alltag konzentriert: Reize wie Lärm, Licht oder Menschenmengen, die besonders für neurodivergente Menschen belastend sind. In Deutschland betrifft das rund 15–20 % der Bevölkerung. Und wenn wir an ständige Erreichbarkeit und den Informationsfluss denken, merken wir: Reizüberflutung ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein Problem, das uns alle trifft.

Neurotypisch

80–85%

Neurodivergent

15–20%

Lösung

Mit "Ruhepunkt" haben wir eine App entwickelt, die neurodivergente Anforderungen systematisch in Design und Interaktion übersetzt: durch reduzierte visuelle Reize, klare Orientierung und individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Grundlage dafür bilden qualitative und quantitative Nutzerforschung sowie ein speziell entwickeltes Neurodiversity-Designsystem.

Zentrale Research insights

Unsere Research-Phase bestand aus Interviews, Expertinnen-Gesprächen aus den Bereichen Inklusionsbeauftragung und Heilpädagogik für das Spektrum Autismus sowie einer quantitativen Umfrage mit 87 Teilnehmenden. Daraus ergaben sich u. a. folgende Kern-Erkenntnisse:

Nutzer wünschen Vorhersehbarkeit und Planbarkeit

Individuelle Anpassbarkeit (z. B. Filter, Reizlevel, Kontraste) ist entscheidend für Nutzbarkeit

Menschen mit Reizsensibilität werden besonders in öffentlichen Räumen häufig ausgeschlossen

Viele haben Schwierigkeiten, ihre Bedürfnisse direkt zu kommunizieren

Rückzug ist die häufigste Bewältigungsstrategie

Wie wichtig ist dir, vorab Infos über neue Orte zu haben?

Wie teilst du anderen dein Befinden am liebsten mit?

Übersetzung von Research in Designprinzipien

Die Designprinzipien leiten sich direkt aus den Bedürfnissen der Nutzer und aus dem offiziellen Neurodiversity Design System ab. Der Tone of Voice ist freundlich, sachlich und direkt, immer mit Wahlfreiheit für die Nutzer und ohne Ironie oder doppelte Bedeutungen, da es Menschen aus dem Spektrum schwer fällt, emotionale Zwischentöne zu erkennen oder sie neurotypisch zu deuten.

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Sensorische Entlastung

  • personalisierte Inhalte

  • ruhiges, reduziertes Design

  • Research-basierte autismusfreundliche Farbpaletten

Einfachheit und Klarheit

  • viel Weißraum

  • klaren Icons

  • reduzierte Animationen

  • leichte Sprache

  • intuitive Navigation

Personalisierbarkeit

  • Inhalte passen sich an individuelle Bedürfnisse an

  • Filter- und Anzeigeoptionen zur individuellen Reizsteuerung

Barrierefreiheit

  • leichter Sprache als Standard

  • Berücksichtigung grundlegender Accessibility-Prinzipien (WCAG-orientiert)

  • haptische Umsetzung klickbarer Komponenten (wie Buttons) gemäß des NDDS

Wireframing

Die App wurde als klickbarer Prototyp umgesetzt. Das Reizdiagramm verdeutlicht unsere iterative Entwicklung von Low- über Mid- zu High-Fidelity-Wireframes: Schritt für Schritt übersetzten wir komplexe, zeitabhängige Reizinformationen in eine zunehmend strukturierte und übersichtliche Darstellung.

Umsetzung & Interface-Design

Die zentralen Funktionen sind:

Übersichtliche Startansicht mit klar priorisierten Inhalten

Onboarding zur Anpassung an individuelle Wahrnehmungsbedürfnisse

Detailansichten mit klar strukturierten Informationen zu Reizfaktoren

Konsistentes Neurodiversity-Designsystem zur langfristigen Skalierbarkeit

Testing & Iteration

Der Prototyp wurde in moderierten Usability-Tests mit zwei Nutzerinnen evaluiert – einer stark reizsensiblen, neurodivergenten und einer reizsensiblen, introvertierten Person. Auf Basis des Feedbacks nahmen wir u. a. Anpassungen in der Ortsansicht vor. Die als bevormundend empfundenen Badges wurden ersetzt: Das Diagramm zeigt jetzt die Reizintensität des Ortes über den Tag, sodass Nutzer die Informationen selbstbestimmter filtern können.

Weitere Anpassungen betrafen:

fakten- statt gefühlsbasiertes Wording

erklärende Visualisierungen zur Transparenz

klare Trennung zwischen Daten und Bewertung

FIRST DESIGN

REVISED DESIGN

Ergebnisse und learnings

Research-basierte Entscheidungen führten zu messbar besserer Verständlichkeit der Interfaces.

Neurodiversity-Design erfordert flexible Systeme statt starrer UI-Muster.

Frühzeitiges Testing half, Annahmen zu validieren und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Iterationen führten zu einer deutlich höheren Verständlichkeit und Akzeptanz der Darstellung

Der wertvollste Teil dieses Projekts war die Zusammenarbeit selbst. Ein großes Dankeschön an neue fische für die Schaffung des Rahmens und an meine Teamkolleginnen Maria und Hanna. Wir haben uns perfekt ergänzt und sehr viel voneinander gelernt. Dieses Abschlussprojekt hat uns gezeigt, wie wichtig Inklusivität, Transparenz und Sensibilität – sowohl in Sprache als auch im Design – sind und wie kraftvoll es sein kann, Herausforderungen im Team anzugehen.